Friday, 06.12.19
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Transport eines Koi

Der Transport eines Kois


Haben Sie sich Ihren Koi ausgesucht, so wird er vom Händler aus dem Becken gefischt und in eine Wanne gesetzt. Hier sollte der Koi noch einmal auf Fabe, Muster, Körperform sowie den Gesundheitszustand überprüft werden. Ein Koi sollte seinem Naturell gemäß neugierig und lebhaft wirken, die Farben sollten leuchtend und kräftig sein.



Der Koi wird gewöhnlich für den Transport in einen Beutel gesetzt, der zu einem Drittel mit Wasser und zu zwei Drittel mit Sauerstoff befüllt wird. Achten Sie darauf, dass der Beutel nicht zu eng ist: der Fisch sollte genügend Bewegungsfreiraum haben, denn bis er im Teich oder Großaquarium freigelassen wird, vergeht noch einige Zeit.

Zum Schluss sollte zum besseren Schutz ein zweiter Beutel über den ersten gezogen werden. Transportieren Sie den Fisch quer zur Fahrtrichtung, denn so kann weitestgehend verhindert werden, dass er sich das Maul oder die Schwanzflosse anschlägt und beschädigt. Daheim sollten Sie den Beutel ersteinmal auf der Wasseroberfläche schwimmen lassen, damit sich die Wassertemperatur ausgleichen kann.

Nach einiger Zeit füllen Sie etwas Teichwasser in den Beutel und lassen Sie ihn noch einige Zeit ruhen. Dann können Sie den Beutel öffnen und die Öffnung langsam zum Teich hin absenken, so dass der Koi ins Wasser gleiten kann. Manchmal ist es sinnvoll, den Koi für einige Zeit in Quarantäne zu stecken, z.B. in ein abgesondertes Becken.

Dort kann er nochmal beobachtet und auf etwaige Krankheiten untersucht werden. Somit kann die Gefahr der Ansteckung auch für die anderen Teichbewohner vermindert werden. Jede Umstellung der Lebensbedingungen bedeutet physischen Stress für einen Koi.

Zudem kann der Transport dazu führen, dass die auf und im Koi sich befindlichen Parasiten und Bakterien überhand nehmen und das Tier ernsthaft erkranken lassen. Zur Eingewöhnung müssen solche Koi mindestens 4 Wochen in einem Quarantänebecken gehalten werden, denn sie können nicht nur einen bereits bestehenden Teichbestand gefährden, die Ansteckungsgefahr besteht auch umgekehrt. Lassen Sie also einen Koi aus steriler Umgebung nie direkt zu einer bereits bestehenden Teichpopulation!



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