Friday, 06.12.19
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Koizucht

Koizucht


Die Koizucht spielt sich selten auf privater Haltungsebene ab. Die meisten Züchter arbeiten professionell und zeitaufwändig, um möglichst hochwertige Züchtungen zu erzielen. Bei natürlichen Koivermehrungen entstehen meist Koi, die den Karpfen ähnlich sehen und eine wenig ansprechende Färbung besitzen.



Da die Weibchen aber jährlich Eier produzieren, muss ihnen eine Möglichkeit zum Ablaichen geschaffen werden. Ablaichen können sie nur bei einer Temperatur ab ca. 20°C, deshalb sollte das Wasser in der Laichzeit (meist im Mai) auf eben jener Temperatur gehalten werden. Ob das Weibchen Eier trägt, erkennt man an Wölbungen im Bauchbereich.

Der Laich kann sich nicht im Bauch des Weibchens abbauen, er verhärtet sich ansonsten und kann zu schwerwiegenden Erkrankungen führen. Zu der Erwärmung des Wassers sollte zusätzlich künstlich Laichkraut eingebracht werden. Weibchen sind in einem Alter von 3 bis 4 Jahren geschlechtsreif, Männchen bereits etwas früher, im Alter von 2 bis 3 Jahren.

Die ersten Eier eines geschlechtsreifen Weibchens sollten nicht gebrütet werden, da sie selten von guter Qualität sind. Ein erfahrener Züchter setzt die geschlechtsträchtigen Weibchen meist in ein Laichbecken und gibt ausgewählte Männchen aus bestimmten Blutlinien hinzu. Er richtet sich dabei nach Erfahrungswerten und auch nach dem gewünschten Züchterfolg.

Die Weibchen beginnen, die richtige Wassertemperatur vorausgesetzt, meist schon am nächsten Tag mit dem Ablaichen. Sie schwimmen dabei durch das Becken und geben ruckartig den Laich frei, der sich auf dem Laichgras festsetzt. Das Männchen gibt nun seinen Samen darüber und schon nach etwa 15-20 Minuten quellen die Eier vollständig auf.

Nach wenigen Tagen schlüpfen die wenige mm langen Fischlarven dann aus. Die winzigen Brütlinge schwimmen meist sofort an die Wasseroberfläche, um den Schwimmsack mit Luft zu füllen. Dies ist überlebensnotwendig. Ist der Dottersack zu zwei Drittel aufgebraucht, so beginnt der Züchter mit der Zufütterung von Plankton. Hobbyzüchter können in dieser Zeit auch gekochtes Eigelb füttern.

Nach einem Monat kann man mit Aufzuchtfutter beginnen, sollte jedoch bis zum 2. Monat nicht auf die Zufütterung von Plankton verzichten, da dieser viele wichtige Nährstoffe enthält. Die Selektion der Koi erfolgt meist schon sehr früh (2. Monat) und wird ab dann in immer kleineren Abständen weitergeführt.



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