Monday, 14.10.19
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Koi-Fische: Anforderungen an Sauerstofflevel im Wasser
Koi sind interessante Teichbewohner – und bei der richtigen Pflege eine echte Zierde für den Gartenteich. Allerdings stellen sie gewissen Ansprüche an ihre Umgebung, das Futter und die Wasserbeschaffenheit:

Der Teich an sich sollte zumindest zwischen 1,5 und 2m tief sein und mindestens 5 Fischen sowie 25.000l Wasser Platz bieten.
Ein eher grobkörniger Boden (die Fische graben gerne) sowie unschmackhafte und / oder besonders harte Pflanzen wie Teichrosen, vielleicht auch Schilf oder Krebsschere, bilden wichtige Bestandteile der „Innenausstattung“ des Teichs.
In puncto Licht müssen sich sonnige und schattige Bereiche finden lassen; ansonsten sind flachere Bereiche mit wärmerem Wasser und Versteckmöglichkeiten gefragt.

Das Futter muss hochwertig sein; im Sommer steht energiereicheres, im Winter energieärmeres Futter auf dem Speiseplan. Bei unter 10°C gehen die Tieren in die Winterruhe und brauchen keine Nahrung mehr.

Die Wasserqualität spielt ebenfalls eine große Rolle: Die optimale Temperatur liegt bei 24°C und darf nicht zu verschmutzt sein, eine regelmäßige Reinigung ist daher Pflicht.
Ganz wichtig ist zudem, dass der Sauerstoffgehalt stimmt – sonst fühlen sich die Fische nicht wohl.

Das muss man beim Sauerstoffgehalt im Koi-Teich beachten
Der Bedarf der Koi hängt im Wesentlichen mit der Wassertemperatur zusammen: Je wärmer das Wasser wird, desto mehr Sauerstoff wird zur Pflicht. Nur leider nimmt der potenzielle Sauerstoffgehalt bei einer Wassererwärmung immer weiter ab – der Teich darf daher nicht zu warm werden!
Generell lässt sich festhalten: 5 bis 6mg pro Liter sind optimale Werte für die Fische, auch 4 bis 5mg werden für eine gewisse Zeit annehmbar vertragen. Kritisch wird es bei 3 bis 4mg; bei dieser Sauerstoffmenge sollte man sofort korrigierend eingreifen; bei 3mg oder weniger sind die Tiere leider meist nicht mehr zu retten.

Beim Sauerstoffverbrauch sollte man aber keinesfalls nur die Fische als Verbraucher einplanen: Die Sauerstoff-Nachtatmung von Pflanzen und Algen, Bakterien und Fäulnisprozesse schlagen ebenfalls zu Buche...

Wie sorgt man für ausreichend Sauerstoff?
Sofern sich nicht zu viele Fische im Teich befinden, bieten sich ein Wasserfall, ein Bachlauf oder Wasserspiele an. Sie sind nicht nur schön anzusehen, sondern sorgen dafür, dass das Teichwasser ausreichend belüftet wird. Eine kompakte Übersicht mit passenden Produkten finden Sie z.B. bei Teichberater

Komplizierter wird es jedoch, wenn der Teich stark besetzt ist und / oder sich viele Algen bilden. Dann reicht der so eingebrachte Sauerstoff oft nicht mehr aus.

Welche Möglichkeiten gibt es für diesen Fall?
Mehrere horizontal, in maximal 1m Tiefe eingebrachte Belüftungspumpen sind eine gute Idee. Je feinporiger die Ausströmersteine sind, desto besser gelingt der Gasaustausch. Man sollte den Teich dennoch nicht zu stark belüften, da sonst ein Kohlensäuremangel entsteht, der den PH-Wert in ungesunde Höhen treibt.

Venturi, Untersogdruck-Düsen, pumpen das Wasser durch ein sich zuerst verjüngendes und dann wieder weitendes Rohr. An der Stelle, an der es sich wieder weitet, befindet sich ein Lufteintrifft: Sobald das Wasser wieder schneller fließt, reißt es frische Luft mit.

Sauerstoffkonzentratoren saugen die Luft im Wasser mit Hilfe eines Kompressors an und drücken sie durch ein Molekularsieb. Während er Sauerstoff durch geleitet wird, wird der Stickstoff fest gehalten. Weil zwei Siebe gleichzeitig im Wechsel arbeiten, reichert eines immer das Wasser mit Sauerstoff an, das andere regeneriert sich.



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