Monday, 14.10.19
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Koi Herpesvirus

Koi – Herpesvirus


Die Koi-Herpesvirusinfektion (KHV) ist auch als Koi-Seuche bzw. Koi Herpes Disease (KHD) bekannt. Dieses Virus ist erst seit 1998 bekannt, als es in Israel nachgewiesen werden konnte. Seither hat es sich weltweit verbreitet und wurde im Jahr 2000 von einem amerikanischen Wissenschaftler als Koiherpesvirus benannt.



Der Virus beschränkt sich nicht nur auf Koi-Arten, sondern kann auch auf sonstige Karpfenarten übergehen, er kann einen Karpfenbestand bei Nichtbehandlung nahezu komplett ausrotten. Nach dem Ausbruch der Krankheit verenden die Tiere in der Regel schnell und qualvoll, meist innerhalb weniger Tage. Die Inkubationszeit beträgt dabei etwa 5-7 Tage, die höchsten Verlustraten sind bei höheren Temperaturen um 20°C zu verzeichnen. Vermutlich können sich die Viren bei niedrigeren Temperaturen nicht so gut ausbreiten.

Vor allem bei Randtemperaturen wie über 30°C oder unter 4°C scheint das Herpesvirus nicht infektiös zu sein, je gestresster und anfälliger ein Koi generell für Krankheiten ist, umso eher und schneller kann er am Koiherpes erkranken. Wichtig ist es daher immer, Neuzugänge in den Koi-Bestand ca. 4 Wochen in Quarantäne zu halten. So kann das Risiko, einen Virus in den Koi-Bestand einzuschleppen, verringert werden. Erkrankt der Koi am Herpesvirus, so wird seine Haut sandig-rau und trocken.

Die Schleimhaut löst sich ab, der Fisch ist apathisch und frisst nicht mehr. Innerhalb weniger Tage bildet sich eine Kiemennekrose (Verdickung des Kiemenepithels, dies verschlechtert den Gasaustausch (Atmung) des Koi). Der Virenbefall wird vom Fachmann mittles Zelluntersuchung festgestellt, überdies kann so die Art der Viren diagnostiziert werden. Sie können einem Virenbefall vorbeugen, indem Sie Koi ausschließlich aus gesunden Beständen kaufen und auf Teich- und Wasserhygiene achten.



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