Tuesday, 17.09.19
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Infektiöse Bauchwassersucht Koi

Infektiöse Bauchwassersucht Koi


Die infektiöse Bauchwassersucht tritt in drei Formen auf: die akute Bauchwassersucht wird durch Viren ausgelöst, sie entspricht der so genannten Frühlingsvirämie der Karpfen. Sekundär treten aber auch Bakterien der Gattungen Aeromonas und Pseudomonas auf, die ebenso die Bauchwassersucht auslösen können.



Die chronische Bauchwassersucht ist die Geschwürform und wird als Erythrodermatitis bezeichnet. Erste Anzeichen sind meistens Appetitlosigkeit und ein geblähter Leib. Die Fische stehen nahezu an der Wasseroberfläche und sind apathisch. Weitere Symptome sind Glotzaugen, Hautblutungen, ein hervorgestülpter After, blasse Kiemen und ausgefranste Flossen.

Meist entzündet sich der Darm (es kann bis zur wässrigen Auflösung kommen) und die Bauchhöhle ist mit Flüssigkeit gefüllt. Die Symptome sind bei der chronischen Bauchwassersucht die gleichen, nur fehlt die starke Leibesblähung. Am Rücken und den Seiten des Koi treten jedoch unverkennbar sekundär verpilzte Geschwüre auf.

Die akute Form ist stark lebensbedrohlich und tritt vor allem im Herbst oder auch im Frühjahr bei Temperaturen um 17°C auf. Meist sind Vitaminmangel, zu dichter Besatz und schlechte Wasserqualität Ursache für den Ausbruch der Erkrankung. Die chronische Infektion bricht meist im Sommer als Folge der Ansteckung an toten oder kranken Fischen auf.

Ähnliche Symptome treten bei der viralen Schwimmblasenentzündung auf. Die Fische stehen zu Beginn der Krankheit im wahrsten Sinne des Wortes Kopf, da sich im Schwanzbereich gas- und flüssigkeitsgefüllte Zysten bilden. An der Schwimmblase selbst zeigen sich Blutungen und Verdickungen. Der Erreger ist der gleiche wie bei der infektiösen Bauchwassersucht, so dass es sich um ein Krankheitsbild mit zwei Erscheinungsformen handelt.

Eine medikamentöse Behandlung ist bei dieser Erkrankung nicht mehr möglich. Sie können dem Ausbruch der Krankheit lediglich vorbeugen, indem Sie auf ausreichend Teichpflege, Hygiene und eine gesunde und ausgewogene Ernährung der Fische achten.



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