Saturday, 20.04.19
home Import eines Koi Koiarten Lexikon Koi Krankheiten Koi Teich
Allgemeines - Koi Fische
Koizucht
Koi-Fische: Anforderungen an Sauerstofflevel im Wasser
Kauf eines Koi
Import der Koi
Transport eines Koi
Die Herkunft des Koi
weiteres zum Koi ...
Koi-Arten und Ernährung
Der Bekko
Der Ogon
Der Kohaku
Der Asagi/Shusui
Der Kinginrin
weitere Koiarten ...
Krankheiten Koi Fische
Antibiotika für den Koi
Organischer Aufbau eines Koi
Verschiedene Koikrankheiten
Wurmerkrankung Koi
Koi Herpesvirus
weitere Koi Krankheiten...
Koi im Teich & Aquarium
Der Filterungsprozess
Der Teichbau
Die Gestaltung des Teiches
Messausstattung Koiteich
Algenwachstum im Teich
weiteres Teich & Aquarium...
Tipps und Tricks
Goldfische richtig halten
Kois im Garten
Dies und Das
Bannerwerbung
RSS Feeds
Sitemap
Disclaimer
Impressum
Datenschutz
Die Überwinterung der Koi

Die Überwinterung der Koi


Ein Koi bevorzugt warme Wassertemperaturen (meist über 22°C), muss sich jedoch in den Herbst- und Wintermonaten den veränderten Bedingungen zwangsläufig anpassen. Dies geschieht über ein Verlangsamen aller Stoffwechselprozesse: der Fisch schaltet auf Sparflamme. Er reagiert auf alle Umweltbedingungen und –einflüsse sehr viel langsamer, als er es zu wärmeren Temperaturen tun würde – je kälter es ist, um so langsamer läuft sein Stoffwechsel.



Die Temperatur um 10°C ist dabei sehr kritisch, da der Fisch auf Sparflamme lebt, die Viren, Bakterien und Parasiten jedoch noch aktiv sind. Es gilt, die Wassertemperatur möglichst lange auf einem für die Koi optimalen Wert zu halten. Dies kann zum einen über eine teure und luxuriöse Teichheizung geschehen: sie ist die praktischste und bequemste Lösung, gleichzeitig aber sehr aufwändig und vor allem teuer.

Die zweite Möglichkeit ist, den Teich abzudecken. Jedoch kann durch diese einfache Methode nicht die Temperatur den Bedürfnissen der Koi entsprechend angepasst werden, der Zeitpunkt des starken Abkühlens kann lediglich hinausgezögert werden. Das Abdecken kann mittels Folie (hier ist Vorsicht geboten, da die Fische auf die Folie springen können und von dort alleine nicht mehr runter kommen) oder so genannter Schwimmkugeln geschehen.

Letztere haben den Vorteil, dass man mit ihnen durch eine optimale Isolation 60% an Energie sparen kann, außerdem passen sie sich der Form des Beckens an und bieten somit eine (wenn auch teurere) Alternative zur Folie. Ein elektrischer Teichheizer wird jedoch trotz Folie notwendig sein.

Zudem sollte weiterhin auf die Filterung geachtet werden: die Filter sollten stets weiterlaufen. Gleiches gilt für den Skimmer, denn Herbstlaub sollte gar nicht erst auf den Teichgrund absinken (die Folge wäre wieder Veschmutzung des Sees und Sauerstoffmangel!).

Die Belüftung des Teiches sollte überdies auch in optimalem Maße weiterlaufen. Salzen Sie das Wasser. Durch osmotischen Druck gelangt immer wieder Wasser in den Fisch, das er wieder ausscheiden muss. Ist die Salzkonzentration der ihn umgebenden Flüssigkeit höher, so ist der Konzentrationsunterschied gelöster Stoffe in den Fischzellen im Vergleich zu denen des Außenmediums geringer und in der Folge gelangt weniger Wasser in den Fisch. Salz wirkt überdies antibakteriell und beugt dem Besetzen durch Parasiten vor.

Es genügt normales Speisesalz, Sie sollten jedoch kein Jodsalz verwenden! Eine weitere Möglichkeit ist die Desinfektion des Wassers mit speziellen Mitteln aus dem Fachhandel – erkundigen Sie sich bei Ihrem Händler!



Das könnte Sie auch interessieren:
Wie schütze ich meinen Koi-Teich?

Wie schütze ich meinen Koi-Teich?

Wie schütze ich meinen Koi-Teich? Wie halte ich Eindringlinge von meinem Koi-Teich fern? Koi-Liebhaber und –besitzer kennen die Sorge zur Genüge: was wenn Fischreiher, Katze oder Hund den ...
Die Herkunft des Koi

Die Herkunft des Koi

Die Herkunft des Koi Die in der heutigen Zeit gezüchteten Koi kommen hauptsächlich aus Japan, gezüchtet wird überdies aber neben Südafrika auch in Singapur und bspw. Israel. Es kommen zudem gerade in ...
Koi Wissen