Monday, 14.10.19
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Der Teichbau

Der Teichbau


Was ist dabei zu beachten?
Ein Koi-Teich ähnelt meist mehr dem Bau eines Schwimmbeckens, da dieser genauso saubergehalten werden muss. Im häuslichen Garten sind üppige seenartige Teichbauten meist aufgrund von Platzmangel gar nicht möglich, so dass eher schwimmbeckenartige Gebilde den Fischen als Wohnmöglichkeit dienen.



Dabei ist der Koi-Teich meist ein sehr empfindliches System, da die relativ großen Fische meist zu mehreren auf recht engem Raum zusammenwohnen. Daher sollten Sie auf eine Kombination von Biotop UND Teich stets verzichten, da die zusätzliche Belastung durch abgestorbenes Pflanzenmaterial einfach viel zu hoch ist. Schmutz im Teich kann auf Dauer zu Erkrankungen der Koi führen und das muss verhindert werden. Viele Geräte zur Instandhaltung des Schwimmbeckens werden dabei auch für den Koi-Teich benötigt, dies wären vor allem Skimmer, Filter und Pumpen.

Der Teich sollte so groß und tief wie möglich werden. Dabei sind die positiven Faktoren vor allem folgende: das Verhältnis von Fisch zu Wassermenge verbessert sich zugunsten der Wassermenge. Überdies wird die Wärmespeicherung des Wassers verbessert, es können mehr Koi im Teich gehalten werden und die Koi können sich besser bewegen. Zudem gibt es mehr Möglichkeiten für die Koi, sich zurückzuziehen und den Artgenossen auch mal auszuweichen (weniger „Stress“). Auch Sie werden mehr Spaß an Ihren Fischen haben, wenn diese ein ausgeglichenes Leben führen können.

Bevor Sie ihren Garten gestalten, sollten Sie bei der Teichplanung beachten, dass der Ort für den Teichbau nicht den ganzen Tag in der Sonne liegen sollte, 4-5 Stunden Sonnebestrahlung am Tag sind optimal. Am Besten ist ein Platz hinter dem Haus, da dort meist die küzesten Wege zu Anschlüssen und Leitungen bestehen. Ein weiterer Vorteil: Der Teich kann zudem im Winter von der Kellerheizung mitgeheizt werden. Bevor der Teich ausgehoben wird (am besten die Umrisse des Teiches vorher mit einer Schnur im Gelände auslegen), sollte man darauf achten, dass der Teich ebenmäßig liegt und nicht unterschiedlich hohe Teichränder vorhanden sind.

Der Wasserstand sollte später nämlich überall gleich sein! Dabei sollten Sie sich auch Gedanken über die Teichform machen: im Prinzip sind der Gestaltung keine Grenzen gesetzt und doch sollten Sie sinnvoll planen, denn es dürfen keine „toten Ecken“ entstehen, in denen sich aufgrund mangelnder Strömungsgeschwindigkeit Schmutz ansammeln können. Daher ist es wichtig, dass der Teich möglichst rund gestaltet ist. Auch sollten Sie sich über den Teichstil (z.B. japanisch oder englisch) Gedanken machen, doch die Gestaltung ist letztlich eine reine Geschmacksfrage und hat keinen Einfluss auf die Teichqualität.

Ein stufenförmiger Teich ist nicht zu empfehlen, dafür aber eine Teichform, die sanfte Übergänge in die Tiefzone des Teichs ermöglicht. Die Tiefzone sollte mindestens einen Meter tief sein, denn Sie müssen bedenken, dass die Koi in dieser Zone überwintern werden und genügend Platz brauchen. Die günstigste Variante ist dabei der Folienteich, daneben gibt es jedoch für größere Geldbeutel noch den teuereren Beton- bzw. GFK-Teich.

Da auf die Folienauslegung des Teichbodens noch eine Kiesschicht kommt, verringert sich die Teichtiefe ohnehin noch einmal um ca. 10-20 cm. Die Folie selber sollte nicht zu dünn sein, denn ansonsten kann sie bei den Teichbedingungen schnell einreißen. In der Flachwasserzone, die zwischen 30 und 60 cm breit ist, siedeln sich die meisten Sumpfpflanzen an. Bei unebenem oder steinigem Untergrund sollte Teichvlies unter der Folie ausgelegt werden, so dass die Folie nicht durch Steine etc. beschädigt werden kann.

Der Kies wird auf der Folie ausgestreut: damit die Pflanzen dort wachsen können, sollte er nicht zu grobkörnig sein und in der Gegend, wo Pflanzen wachsen, sollte die Kieshöhe mindestens 10cm betragen. Im Kies können zudem gut Kabel für die Beleuchtung versteckt werden. Außerdem sollte der Teich über zwei im Zentrum einer Strömung liegenden Bodenabläufe verfügen, in dessen Nähe der Boden in Richtung Ablauf geneigt ist.

Die Neigung des Bodens hin zu den Abläufen führt dazu, dass Schmutz schneller abfliessen kann. Wanddurchführungen zur Installation von Skimmern oder Beleuchtungen sollten direkt in den Teich integriert werden, denn eine nachträgliche Installation ist sehr aufwändig. Je länger die Rohre und damit der Weg zu dem Filter ist, die Sie verwenden, umso höher sollte der Rohrdurchmesser sein, damit das Wasser weiterhin in der Geschwindigkeit unvermindert fließen kann.



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