Sunday, 26.05.19
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Antibiotika für den Koi

Antibiotika für den Koi


Bei bakteriellen Infektionen werden meist – besonders in den schweren Fällen – vom Arzt Antibiotika verschrieben, die den Koi schnell gesunden lassen sollen. Vorab ist zu sagen, dass Sie niemals prophylaktisch Antibiotika verabreichen sollten, sondern nur dann, wenn es wirklich nötig ist, d.h. wenn der Fisch ernsthaft erkrankt ist.



Im ersten Fall würde der Teich nur unnötig mit Schadstoffen belastet und dies kann in der Folge die Fische erst recht krank machen. Hier müßte man dann einen neuen Teich anlegen. Die Gefahr bei Antibiotika ist – und dies gilt auch für den Menschen – dass bestimmte Bakterienstämme auf bestimmte Antibiotika mit Resistenz reagieren, d.h. ihnen kann das verabreichte Antibiotikum nichts anhaben und sie können weiter fortbestehen. Eine weiterführende Verabreichung von Antibiotika würde nicht zur gewünschten Genesung des Fisches führen, sondern zu einer Überlastung von Fisch und Teich mit ernstzunehmenden Folgeschäden.

Dies steht entgegen jedes gewünschten Therapieerfolgs. Auch aus diesem Grund ist von einer unkontrollierten Gabe von Antibiotika – „um Schlimmstes vorher zu verhindern“ – immer abzuraten. Vor dem Einsatz von Antibiotika sollte immer ein Kiemenabstrich sowie mikroskopische Untersuchungen und Blutuntersuchungen vorgenommen werden, um die genaue Erkrankung zu bestimmen.

Erst wenn die Krankheit definitiv diagnostiziert ist, kann mit der Behandlung, die vom Arzt festgesetzt wird, begonnen werden. Dieser kann die genaue Dosierung und Art des Antibiotikums genau festlegen.

Bei der Anamnese ist es wichtig, dass Sie dem Arzt genauste Informationen über Wasserwerte und –qualität, das Futter der Koi, Bestandszahl, Belüftung, Bepflanzung des Teichs und Art und Datum der letzten Reinigung der Teichfilter geben können. Nur so kann er sich ein genaues Bild über die Erkrankung des Fischs und über die notwendigen Antibiotika machen.



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